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Der Kindergarten - Zur Geschichte und Organisationsstruktur

Engagierte Eltern und Freunde des Fördervereines gründeten nach einer längeren Zeit der Vorbereitung im März 1987 den Waldorfkindergarten in Duisburg e.V. Die Arbeit begann als Elterninitiative in den umgestalteten Räumen eines ehemaligen Schulgebäudes an der Waldemarstraße 10 mit einer Gruppe von 25 Kindern. Bereits ein Jahr später öffnete – auf Grund der hohen Nachfrage – die zweite Gruppe. Die alten Schulräume sind großzügig und es steht ein zusätzlicher Mehrzweckraum für Bewegungsspiele, Kleingruppenarbeit sowie Elternarbeit zur Verfügung. Die schöne Inneneinrichtung und das großzügige Außengelände mit seinem alten Baumbestand vermitteln den Kindern und Eltern eine gemütliche und heimelige Atmosphäre. Der Garten bietet den Kindern Raum, Naturerfahrungen im Wechsel der Jahreszeiten zu erleben.

Innerhalb der ersten Jahre wurde uns schnell klar, dass der Kontakt zu den Elternhäusern nicht erst mit der Aufnahme der Kinder in den Kindergarten beginnen sollte, sondern schon bei den jungen, oft Rat suchenden Eltern. So gründeten sich die Spielgruppen und Wiegestuben, die sich ebenso wie der Kindergarten in ständiger Weiterentwicklung befinden.

Da die Einrichtung nur zweizügig ist, ist sie für die Kinder gut überschaubar und auch die Eltern bekommen schnell Kontakt zueinander. Es entwickeln sich Fahrgemeinschaften und man hilft sich gegenseitig. So entsteht ein sozialer Organismus – eine Anlaufstelle für Familien.

Jede Familiengruppe, die ca. 25 Kinder beherbergt, wird von zwei Fachkräften betreut. Praktikanten und Erzieherinnen in der Ausbildung unterstützen die pädagogische Arbeit und sind herzlich willkommen.

Das pädagogische Personal ist maßgeblich für die erzieherischen Entscheidungen im Kindergarten verantwortlich. Die waldorfpädagogische Aus- und Weiterbildung gewährt die inhaltliche Ausrichtung.

Mit den benachbarten Schulen und Kindergärten, den Waldorfschulen sowie den therapeutischen Einrichtungen der Umgebung besteht ein gut funktionierendes Netzwerk.

Mit Eintritt ihres Kindes in den Kindergarten werden alle Eltern Mitglieder des Trägervereines. Dieser Verein hat das Ziel, die Waldorfpädagogik zu unterhalten. Er ist weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden, sondern der Anthroposophie verpflichtet.

Das Vereinsrecht und eine Satzung regeln die Arbeit im Verein.

Die Vereinsstruktur kennt vier Organe:

  1. Vorstand
  2. Mitgliederversammlung
  3. Erzieherkollegium
  4. Elternvertretung  

 

Der Vorstand

Der Vorstand setzt sich maximal aus neun Mitgliedern zusammen, den drei Elternvertretern, drei Erziehern und drei Vorstandsvorsitzenden.

Die Elterngemeinschaft wählt auf dem ersten Elternabend im Jahr den Elternrat für die Dauer von einem Jahr. Scheidet jemand vorzeitig aus, kann eine interessierte Person aus dem Elternkreis nachrücken.

Die Erzieherinnen werden auf der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt.

Der Geschäftsführende Vorstand (GV) setzt sich aus drei Elternteilen oder zwei Elternteilen und einer außenstehenden Person zusammen und wird auf der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt, falls nicht Sondervereinbarungen über die Dauer der Amtszeit getroffen werden. Eine Wiederwahl ist möglich.

Der GV führt die laufenden Geschäfte, kümmert sich um die Finanzen und übernimmt die Außenvertretung für den Kindergarten. Dabei sind nach BGB zwei Mitglieder des GV gemeinsam vertretungsberechtigt. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, kann sich dieses bis zur nächsten Wahl aus der Elternschaft ergänzen. Der Vorstand tagt in regelmäßigen Abständen und ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist, davon mindestens zwei Mitglieder des GV. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. 

Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung (MV) dient dem Überblick über die im zurückliegenden Jahr geleistete Arbeit und einen Ausblick auf das kommende Jahr. Drei Wochen vor der MV wird schriftlich unter Vorlage der Tagesordnung eingeladen. Anträge zur Tagesordnung können dem Vorstand bis zehn Tage vor der MV schriftlich eingereicht werden. Beschlussabsichten müssen klar aus der Tagesordnung hervorgehen. Es besteht die Möglichkeit, eine Außerordentliche MV einzuberufen, wenn ein Fünftel der Mitglieder, der Vorstand selber oder das Erzieherkollegium dies schriftlich beantragen. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder (außer bei einer Satzungsänderung mit 2/3-Mehrheit)

Erzieherkollegium

Das Erzieherkollegium trifft sich einmal wöchentlich zu einer Konferenz und nimmt an den regelmäßigen Vorstandssitzungen teil.

Das Kollegium setzt sich aus fünf festen Kräften zusammen und pflegt ein gutes und soziales Miteinander. Dies lässt sich auch daraus erkennen, dass ein Teil der Mitarbeiter viele Jahre in der Einrichtung tätig sind.

 

 

Elternrat

Der Elternrat versteht sich als Bindeglied zwischen Eltern, Erziehern und Vorstand. Der Elternrat nimmt an den Vorstandssitzungen teil. 

Die Arbeit des Elternrates bietet vielfältige Möglichkeiten, sich im Kindergarten zu engagieren. Es wäre wünschenswert, wenn viele Eltern den Elternrat unterstützten und sich aktiv am Kindergartenalltag beteiligten. Der Elternrat lädt zu regelmäßigen „Elterntreffs“ ein, die dem Informations- und Erfahrungsaustausch dienen.

angemeldete Eltern

Keiner

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